WINDRAD BRENNT UNLÖSCHBAR AB.

Brandt kann nicht gelöscht werden.

Am Morgen des 01.10.21 hat im Kreis Steinfurt (NRW) ein Windrad gebrannt. Dies ist der zweite Windrad-Vorfall in diesem Gebiet innerhalb von zwei Tagen. Der Brand am Windrad ist gegen 4:50 Uhr ausgebrochen. Die Rotornabe und der Maschinenraum standen in Flammen und konnten nicht gelöscht werden. Die Feuerwehr ließ das Windrad 2 Stunden lang kontrolliert abbrennen.

Wir fragen uns, ob alle wassergefährdenden Stoffe vollständig verbrannt sind?

Brände von Windrädern kommen immer wieder vor. Sie werden durch Blitzschläge oder durch technische Fehler in der Maschinengondel ausgelöst. Mehrere Tausend Liter Betriebsstoffe wie Öle und Kühlmittel befeuern die inneren Brände zumeist.

Auch wenn moderne Anlagen über Brandmelde- und auch teilweise über Löschmittel (CO²) verfügen, spätestens wenn die Kunstharz-Rotoren in Brand geraten sind, kann dieser wohl nicht mehr gelöscht werden. Herabfallende brennende Rotorteile und Funkenflug gefährden z.B. den umliegenden Wald.

Auch dieser Vorfall bestärkt unsere Kritik am Standort Heidelbachtal. Derartige Industrieanlagen gehören nicht dort hin, wo Natur- und Landschaft besonders geschützt sind.

Wir fordern die Vertreter der Kommune sowie auch die Sachbearbeiter des Landkreises auf, dem vermutlich in Kürze vorliegenden Bauantrag für 3 große Windräder im Heidelbachtal zu widersprechen. Weiterhin fordern wir die öffentlichen Stellen auf, die Widerspruch- und Einwandmöglichkeiten des aktuellen Regionalplanentwurfs im Sinne des Natur- und Landschaftsschutzes fristgerecht in Anspruch zu nehmen.

Dieses Ereignis sollte ausreichend Begründung für Einwände liefern.

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